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Collini Feuerverzinkung

Feuerzink

Witterungseinflüsse und Luftverunreinigung lassen Stahl korrodieren. Das Feuerverzinken im Tauchverfahren schützt dauerhaft mit einem kompletten Rundumschutz vor Korrosion. Selbst unter härtesten Belastungen bleibt der Stahl jahrzehntelang geschützt. Je nach Art und Intensität der korrosiven Belastung sind Schutzzeiträume von über 50 Jahren möglich - ohne Aufwendungen für Wartung und Instandhaltung.

Unter Feuerverzinken versteht man das Überziehen von Stahlteilen mit einem metallischen Zinküberzug. Dies geschieht, indem die vorbehandelten Stahlteile in eine Schmelze aus flüssigem Zink mit einer Temperatur von 450°C eingetaucht werden. Zwei grundlegende Verfahrensvarianten sind zu unterscheiden: Zum einen das kontinuierliche Feuerverzinken von Band, Blech und Draht, zum anderen das diskontinuierliche Feuerverzinken (auch Stückverzinken genannt) von Einzelteilen und Konstruktionen unterschiedlichster Art und Größe.

Die untrennbare Verbindung von Zink und Stahl, die beim Verzinkungsprozeß entsteht, bewirkt einen Korrosionsschutz, der sich von allen anderen Verfahren deutlich unterscheidet. Der Stahl wird nicht einfach nur mit Zink überzogen (wie beim Lackieren oder Beschichten), sondern es läuft eine metallurgische Reaktion ab: die Legierungsbildung. An der Stahloberfläche des Verzinkungsgutes kommt es zu wechselseitigen Diffusionsvorgängen. Dabei bilden Stahl und Zink gemeinsame Eisen-Zink-Legierungsschichten (Fe + Zn); d.h. es wandern Zinkmoleküle in das Grundmaterial Stahl und bilden eine molekulare Verbindung.

Über diese Legierungsschichten legt sich in der Regel noch eine Reinzinkschicht (Zn). Dadurch wird der Korrosionsschutz der feuerverzinkten Teile unerreicht hart, abriebfest und widerstandsfähig. Die Dicke des Zinküberzuges ist werkstoff- und verfahrensabhängig: sie beträgt je nach Grundwerkstoff ungefähr 50µ-150µ. Stähle mit höheren Silizium und Phosphorgehalten bilden in der Regel noch dickere Schichten.

Das Feuerverzinken hat sich in den vergangenen Jahren sehr dynamisch entwickelt. Das Spektrum der Innovationen reicht von der Einführung moderner, umweltfreundlicher Technologien bis zur Erschließung neuer Anwendungsgebiete. Ein Öko-Vergleich der Technischen Universität Berlin belegt die Überlegenheit der Feuerverzinkung in allen Umweltkategorien. Die Wissenschaftler führten nach der Ökobilanzmethode einen Vergleich zwischen Feuerverzinkung und normaler Beschichtungen bei langfristiger Nutzung durch. An einer typischen Parkhauskonstruktion, bei der rund 500 Tonnen Stahl verwendet werden, können durch Feuerverzinken bis zu 57 Tonnen CO² eingespart werden.

© Collini Gruppe 2017
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